Gemeinde Wallhausen

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Bericht - 22.06.2005 zurück

Jugendarbeit in der Gemeinde Wallhausen
-Bericht von Herrn Dr. Ulrich Kriehn

Jugendarbeit in der Gemeinde Wallhausen, zu diesem für die Gemeinde sehr wichtigen Thema begrüßte Bürgermeister Peter Dietz Jugendreferent Dr. Ulrich Kriehn. Dr. Kriehn, der beim Gemeindeverwaltungsverband Brettach/Jagst angestellt ist und sich um die Jugendlichen der beiden Gemeinden Rot am See und Wallhausen kümmert, berichtete über die Jugendarbeit im neuen Jugendhaus in Wallhausen. Hier treffen sich verschiedene Jugendgruppen, die von ehrenamtlichen Jugendleitern betreut werden und feste Programme für unterschiedliche Zielgruppen bieten. Das Jugendhaus ist konzipiert als offener Treff für alle Jugendlichen, dessen Atmosphäre dazu beitragen soll, dass sich hier alle Gruppen von Jugendlichen wohl fühlen können.

Die einzelnen, von Jugendreferent Dr. Kriehn vorgestellten Jugendhausangebote:

Offener Treff

Ab 14 Jahren, jeden Dienstag 19.00 Uhr
Betreut von drei jungen Erwachsenen treffen sich ca. 20 junge Leute.

Teen Point
Jugendgruppe für 11-13 jährige, mittwochs 18.00 Uhr
Christa und Karl Specht leiten diesen Treff, bei dem sich ca. 8 Leute treffen.

Offener Treff ab 12 J.
Mittwoch 15.00-18.00 Uhr
Dieser Treff wird von Jugendreferent Dr. Kriehn geleitet und von 20 jungen Leuten besucht.

Gitarrengruppe
Mittwochs 14.00-15.00 Uhr für Anfänger
Jugendreferent Dr. Kriehn

Mädchengruppe
Donnerstag 18.30 Uhr
Dieses Projekt läuft erfolgreich seit bereits zwei Jahren. Drei engagierte Jugendleiterinnen bieten ein Programm, das aus den Bedürfnissen der Mädchen heraus entwickelt wurde.

Offener Jugendtreff
Freitag 19.30 Uhr
Jugendreferent Dr. Kriehn hatte zu seinem Bericht über die Jugendarbeit drei Jugendliche mitgebracht. Mathias Kraus, Mathias Schmidt und Matthias Pressler berichteten anhand einer Computer-Präsentation über ihre Tätigkeit als Jugendleiter des Offenen Treffs am Freitagabend. Hier treffen sich bis zu 40 junge Leute. Das regelmäßige Programm wird ergänzt durch besondere Aktionen wie ein Cocktailabend mit alkoholfreien Getränken, LAN-Partys, bei denen mehrere Computer für Computerspiele vernetzt werden und Filmabende oder Fußballübertragungen auf einer Großleinwand. Mit Erfolg beteiligte sich der Jugendtreff beim Jugendfußballturnier in Hausen am Bach, das die Jugendlichen aus der Gemeinde Wallhausen zweimal gewinnen konnten.

Darüber hinaus trifft sich unter der Leitung von Herrn Andreas Thissen eine Pfadfindergruppe, im Sommer auf einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Grundstück, und in der kalten Jahreszeit im Jugendhaus.


Wasserversorgung der Gemeinde Wallhausen

a) Informationen zu der überörtlichen und örtlichen Situation durch Herrn Dipl. Ingenieur Ernst Rommel /Techn. Geschäftsführer der NOW

b) Erörterung von Maßnahmen zur Zukunftssicherung der Eigenwasserversorgung

Nach den Informationen über die Jugendarbeit folgten Informationen über aktuelle Themen der Wasserversorgung, die Herr Dipl.-Ing. Ernst Rommel, technischer Geschäftsführer der NOW (Zweckverband Wasserversorgung Nordostwürttemberg), vermittelte. Die NOW ist der größte Fernwasserversorger im Land, die ihr Wasser von der Landeswasserversorgung, das u.a. im Donauried gewonnen wird, und von der Bodenseewasserversorgung bezieht. Während im Landesdurchschnitt 48 % des Wasserbedarfs aus örtlichen Wasservorkommen gedeckt wird, sind es im Gebiet der NOW bedingt durch die Geologie nur 28,6 %. Durch den porösen Muschelkalk geht zum einen Wasser verloren und zum anderen erhält man sehr hartes Wasser, da der Muschelkalkuntergrund Mineralien abgibt. Für die Wasserversorgung ist Hohenlohe ein problematisches weil niederschlagsarmes Gebiet. Da die Bodenüberdeckung der Grundwasservorkommen relativ gering ist, bei der Wallhäuser Brunnenbuckquelle sind dies nur 2 m, wirken sich Oberflächenverschmutzungen schneller auf das Grundwasser aus als in anderen Gebieten. Aus diesem Grunde besteht bei fast allen Quellen im Hohenloher Land eine relativ hohe biologische Belastung, die durch Entkeimungsanlagen (UV-Anlagen, Chlorung) beseitigt wird. Im Frühjahr, wo der Wasserbedarf niedriger als im Hochsommer ist, sprudeln die Hohenloher Quellen so ergiebig, dass nicht alles Wasser verbraucht wird während im Sommer Fremdwasser bezogen werden muss. Um hier Abhilfe zu schaffen, plant die NOW im Rahmen einer Rohwasserkonzeption für das nordöstliche Verbandsgebiet eine Vernetzung der kommunalen Quellen mit der Aufarbeitung in einem zentralen Wasserwerk, das bei Niederstetten entstehen soll.

70 Gemeinden mit rund 570.000 Einwohnern befinden sich im Bezugsgebiet der NOW, die im Jahr 2004 rund 19,1 Mio m³ Wasser von der NOW geliefert bekamen. Der Wasserbezug erfolgt nach Bezugsrechten, die die Gemeinden bei der NOW ordern. Die Gemeinde Wallhausen verfügt über ein Bezugsrecht von 2,5 l/s. Dieses Wasser wird aus der oberen Kammer des Wallhäuser Wasserturmes eingespeist. Das Wasser aus dem Pumpwerk Schainbach wird in die untere Kammer des Wasserturmes geleitet. Von diesem Zweig der Wasserversorgung werden Wallhausen und Schainbach versorgt. Die übrigen Teilorte werden mit Wasser von der Hohenloher Gruppe beliefert. Neben der Lieferung von Trinkwasser bietet die NOW ihren Mitgliedsgemeinden verstärkt Dienstleistungen wie die technische Überwachung sowie Planung und Bauleitung im Bereich der kommunalen Wasserversorgungseinrichtungen an.

Was die Eigenwasserversorgung der Gemeinde Wallhausen betrifft, gab es im Wasserturm und im Ortsnetz von Wallhausen in letzter Zeit Probleme mit der Keimbelastung des Wassers. Derzeit besteht keine Belastung, wie Herr Dipl.-Ing. Rommel mitteilen konnte, allerdings wird das Wasser seit ca. 14 Tagen gechlort, um die Keime vollständig aus dem gesamten Versorgungsnetz zu bekommen. Parallel dazu läuft über die normalen Kontrollen hinaus eine Messreihe zur genauen Überwachung der Wasserqualität. Da die UV-Entkeimungsanlage im Pumpwerk Schainbach nur noch für das Jahr 2005 zertifiziert ist und zudem neue Vorschriften höhere Anforderungen an die Güte des Rohwassers stellen, wurde die NOW damit beauftragt, eine Konzeption für die Zukunftssicherung der Wasserversorgung der Gemeinde Wallhausen auszuarbeiten. Darüber hinaus wurde die NOW beauftragt, einen Kostenvoranschlag für den Anschluss des Pumpwerks Schainbach an die Fernüberwachungszentrale der NOW zu erstellen. Eine solche Fernüberwachung hat den Vorteil einer lückenlosen Überwachung rund um die Uhr u. a. des Wasserverbrauchs, die die Möglichkeit bietet, Wasserverluste durch Rohrbrüche sofort zu erkennen und zu beheben.


Polizeiliche Umweltschutzverordnung
Anpassung an die aktuelle Rechtslage

Aus dem Jahr 1998 stammt die Polizeiverordnung gegen umweltschädliches Verhalten, Belästigung der Allgemeinheit, zum Schutz der Grün- und Erholungsanlagen und über das Anbringen von Hausnummern, kurz: Polizeiliche Umweltschutz-Verordnung. Änderungen der Gesetzgebung, insbesondere die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung, haben auch Auswirkungen auf die Polizeiverordnung der Gemeinde, da sie als höherrangiges Recht die bisherigen Regelungen der Verordnung verdrängen. Aus diesem Grunde verabschiedeten die Mitglieder des Gemeinderates eine neue Polizeiverordnung, die die Verwaltung auf der Grundlage des aktuellen Verordnungsmusters des baden-württembergischen Gemeindetages unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse der Gemeinde Wallhausen erarbeitet hatte. Die Polizeiverordnung ist im amtlichen Teil dieser Ausgabe des Mitteilungsblattes im vollen Wortlaut veröffentlicht.


Aufstellung eines Sendemasten für digitales Funksystem der Deutschen Bahn AG

Die Deutsche Bahn AG nutzt seit vielen Jahren unterschiedliche analoge Funksysteme für ihre betrieblichen Anwendungen. Da diese Systeme die modernen Anforderungen des Bahnverkehrs nicht mehr abdecken, werden diese Systeme durch ein einheitliches digitales Basissystem ersetzt. Als Teil dieses Basissystems plant die Bahn AG die Erstellung eines 30 m hohen Sendemasten aus Beton. Da die Gemeinde Wallhausen den von der Bahn vorgeschlagenen Standort im Bereich des Bahnhofes nicht akzeptiert hatte, schlug die Bahn einen technisch geeigneten Alternativstandort an der Bahnstrecke gegenüber der Kläranlage Wallhausen vor. Die Mitglieder des Gemeinderates stimmten diesem Standort außerhalb der Ortsbebauung zu.


Verpachtung der Gaststätte im neuen Naturerlebnisbad

Die Verpachtung der Gaststätte im neuen Naturerlebnisbad gestaltet sich schwierig. Aus diesem Grunde hatte man einen auf die Vermittlung von Gastronomieobjekten spezialisierten Makler, Herrn Ulrich Neef, mit der Vermarktung beauftragt. Parallel dazu hatte die Hartmut Klumpp GmbH aus Großbottwar verschiedene Konzepte für die Gestaltung der Gasträume und die Nutzung der Gaststätte erstellt. Die letztendlich beschlossene Variante sieht eine Ganzjahresnutzung vor, bei der dem Pächter die Gaststätte als „veredelter Rohbau“ zur Verfügung gestellt wird. Dies bedeutet, dass die Gaststätte mit Kücheneinrichtung, Theke und Schankanlage und der Gastraumbestuhlung ausgestattet ist. Die Kosten für diese Ausstattung belaufen sich auf voraussichtlich rund 80.000.- € zzgl. Mehrwertsteuer. Auch die Höhe der Pacht wurde festgelegt. Um den Pächter zu Beginn der Pachtzeit zu entlasten, wurde eine sog. Staffelpacht festgelegt. Sie beträgt bei einer Laufzeit von fünf Jahren 500.- €/Monat im ersten, 650.- €/Monat im zweiten Jahr und 800.- €/Monat für die Restlaufzeit.


Schlechte Sicht beim Einbiegen

Die Sicht bei der Einfahrt in die Hengstfelder Straße von der „Buchklinge“ her beim Gasthaus Büttel ist eingeschränkt. Zudem wird in diesem Bereich häufig zu schnell gefahren. Um die Sicht in diesem Bereich zu verbessern wurde beschlossen, eine Hecke zu entfernen und durch ein Pflanzbeet mit niedrig wachsenden Pflanzen zu ersetzen.

Ein für die Gemeinde Wallhausen erfreuliches Ergebnis des Kreiswettbewerbs „Die grüne Gemeinde“ konnte Bürgermeister Dietz vermelden. 42 Orte wurden an drei Tagen in dem vom Landkreis organisierten Wettbewerb besichtigt, darunter auch Asbach, das einen zweiten Preis erhielt und Roßbürg mit einer Anerkennung.

Im Bereich des Freibades Hengstfeld wird zu schnell gefahren. Die Gemeinde wird daher die Situation vor Ort im Rahmen der jährlichen Verkehrsschau gemeinsam mit Vertretern des Landratsamtes und der Polizei begutachten und geschwindigkeitsreduzierende Maßnahmen erörtern.

In der anschließenden nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung wurden u.a. Bau- und Grundstücksangelegenheiten besprochen.

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