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Bericht - 24.10.2018 zurück

vom 24. Oktober 2018

Keine Fragen gab es zu Beginn der öffentlichen Sitzung des Gemeinderates unter dem Tagesordnungspunkt Einwohnerfragestunde.

Es gibt Anwesen, die noch nicht an die öffentliche Abwasserbeseitigung angeschlossen sind. Für den Anschluss dieser Anwesen gibt es ein Förderprogramm, das mit den betreffenden Grundstückseigentümern besprochen wurde, die erklärt haben, bei der Maßnahme mitzumachen. Der Zuschussbescheid liegt zwischenzeitlich vor.

Bürgermeisterin Behr-Martin begrüßte Dipl. Ing. Ruis von der CDM Smith GmbH Niederlassung Crailsheim, der die geplante Maßnahme und die von ihm durchgeführte Ausschreibung erläuterte.

Es handelt sich um fünf Privatanwesen in Wallhausen, Hengstfeld und Michelbach/Lücke. Bei der Maßnahme soll neben dem Anschluss an die öffentliche Abwasserversorgung eventuell auch die Wasserleitung neu verlegt werden. Die Maßnahme wird in Absprache mit der Baufirma und den Eigentümern ausgeführt und der genaue Umfang festgelegt. Durch die Suche nach alternativen Leitungstrassen und -verlegetechniken erhofft man sich speziell bei zwei Anwesen noch Kosteneinsparungen.

Vom Land Baden-Württemberg werden 80 % der Kosten als Festkostenzuschuss an die Eigentümer gewährt. Der Rest ist von ihnen zu tragen, erläuterte Dipl. Ing. Ruis. Die Gemeinde trägt 20 % der Planungskosten, stellte Kämmerer Rosenäcker fest.

Auf die Ausschreibung gaben zwei Bieter ein Angebot ab. Kostengünstigster Bieter ist die Rudolf Steinbrenner GmbH & Co. KG Blaufelden, an die der Auftrag vom Gemeinderat vergeben wurde. Unter Berücksichtigung eines Nachlasses von 5 % beträgt der Brutto-Angebotspreis 540.985,92 €.

Bürgermeisterin Behr-Martin begrüßte Jugendreferent Fred Belschner, der alljährlich in der Oktobersitzung des Gemeinderates über die Jugendarbeit im Jugendhaus Wallhausen berichtet. Er tat dies anhand einer Powerpoint-Präsentation, die einen Überblick über die vielfältigen Aktionen des vergangenen Jahres gibt. So wird z. B. regelmäßig Essen zubereitet, teils mit, teils ohne die Mithilfe der Jugendlichen. Auch wird immer wieder gebacken, dies von den Jugendlichen selbst. Es finden Billardturniere um den Wanderpokal des Jugendhauses statt. Feiern wie an Fasching oder an Geburtstagen lockern das Programm auf. Auch eine Feuerlöscherübung wurde durchgeführt. Zwei Fotos vermitteln einen Eindruck von einem Sommertag im Jugendhaus: Oben wird vor dem Jugendhaus gegrillt, im UG des Jugendhauses wird gebastelt, oder sich beim „Bankdrücken“ sportlich betätigt. Die Hantelbank wurde von privat gestiftet und darf nur nach vorheriger Einweisung durch den Jugendreferenten benutzt werden. Jugendreferent Belschner zeigt auch Fotos von einer Bastelaktion, bei der Lampenschirme gebastelt wurden, die auch im Jugendhaus installiert sind. Ein weiteres Bastelprojekt ist eine Seifenkiste, die vom ersten Planungsgespräch bis zur praktischen Montage durch die Jugendlichen in Eigenleistung hergestellt wurde.

Eine erfreuliche Entwicklung ist bei den Besucherzahlen, speziell beim Anteil der weiblichen Besucher, zu verzeichnen. Im Erhebungszeitraum Januar bis September 2018 konnte Jugendreferent Belschner insgesamt 1.423 Besucher im Jugendhaus begrüßen. Das bedeutet eine durchschnittliche Besucherzahl von 15,98 pro Tag. Der Mädchenanteil beträgt 25,30 %. Hauptbesuchertag ist der Freitag.

Bürgermeisterin Behr-Martin bedankte sich bei Herrn Belschner für die geleistete Arbeit und die erfreuliche Entwicklung der Besucherzahlen, auch des höheren Mädchenanteils.

Unter dem Tagesordnungspunkt Spendenannahmen genehmigte der Gemeinderat die Annahme von Spenden für das Jugendhaus Wallhausen für die Anschaffung von Basketballzielkörben und Spielen, für die Freiwillige Feuerwehr, Abteilung Musikzug, für die Anschaffung von Jacken sowie an die Ortschaft Michelbach/Lücke für die Durchführung der Kirchweih Michelbach/Lücke.

Bürgermeisterin Behr-Martin sprach den Spendern einen herzlichen Dank aus.

Weiter erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen zum Baugesuch für den Abbruch eines Wohnhauses und eines Teils der Scheune sowie der Umnutzung eines ehem. Viehstalls mit zugehörigem Dachraum zu einer Wohneinheit und Neubau eines Anbaus mit Einliegerwohnung im Erdgeschoss Flst. 1135/1, Honigbergweg 7, Schainbach, 74599 Wallhausen

Auch zu dem Baugesuch Neubau einer Doppelgarage, Flst. 1370/4, Lilienthalweg 7, 74599 Wallhausen wurde das Einvernehmen erteilt.

Unter dem Tagesordnungspunkt Bekanntgaben/ Verschiedenes wurden u. a. die folgenden Angelegenheiten bekanntgegeben:

Bürgermeisterin Behr-Martin gab bekannt, dass in der nichtöffentlichen Gemeinderatssitzung am 19.09.2018 die Verpachtung einer öffentlichen Grundstücksteilfläche gegen die Zahlung einer Anerkennungspacht beschlossen wurde.

Im Zuge der Anhörung beim Raumordnungsverfahren für das geplante Vorhaben Neubau einer 110 kv-Leitung zwischen Kupferzell und Rot am See hat die Gemeinde Wallhausen zwischenzeitlich mit anderen Gemeinden eine gemeinsame Stellungnahme zu dem Vorhaben abgegeben, in der man sich für eine Erdverkabelung ausspricht.

Ebenfalls angehört wurde die Gemeinde Wallhausen im Zusammenhang mit dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Höhäcker“, Gröningen, Gemeinde Satteldorf. Bürgermeisterin Behr-Martin wird positiv Stellung nehmen, da keine Belange der Gemeinde betroffen oder beeinträchtigt sind.

Kämmerer Rosenäcker berichtete von einem Audit-Termin, bei dem die PEFC-Zertifizierung der Forstbetriebsgemeinschaft Hengstfeld und von Einzelwaldbesitzern, wie der Gemeinde Wallhausen, geprüft und bestätigt wurde. PEFC ist die größte Institution zur Sicherstellung und Vermarktung nachhaltiger Waldbewirtschaftung durch ein unabhängiges Zertifizierungssystem. Die Forstbetriebsgemeinschaft wurde für das Audit ausgelost, ein Auditor prüfte Zertifizierungsvoraussetzungen, z. B. ob eine Vereinbarung mit den Jägern getroffen wurde. Forstbetriebsgemeinschaftsvorsitzender Schüler erwies sich dabei als sehr fachkundig und so wurde die Zertifizierung quasi mit einem Stern bestätigt, teilt Kämmerer Rosenäcker mit. Nach dem Audit im Rathaus erfolgte eine Waldbegehung mit einer Abschlussbesprechung erneut im Rathaus. Die Gemeinde war als Waldbesitzerin vertreten.

Bürgermeisterin Behr-Martin bedankte sich bei Revierförster Kolb für die forstliche Betreuung des Gemeindewaldes und bei Herrn Helmut Schüler für sein außerordentliches Engagement als Vorsitzender der Forstbetriebsgemeinschaft Hengstfeld.

Bürgermeisterin Behr-Martin informierte die Mitglieder des Gemeinderates über eine Mitteilung von Herrn Pfarrer Hammer von der evangelischen Kirchengemeinde Hengstfeld. Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, die beiden Kastanien an der St.-Lambert-Kirche fällen zu lassen, da die Wurzeln die Außentreppe, die Wege und Mauern sowie die Abwasserkanäle schädigen. Bei Fragen bittet Pfarrer Hammer, sich direkt an ihn zu wenden.

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