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Bericht - 07.05.2003 zurück

Nicht im Rathaussaal, sondern im Freien vor dem Rathaus begann die Sitzung des Gemeinderates Wallhausen. Der Grund hierfür war eine Vorführung der Firma Schenkel aus Crailsheim, die zwei Mähfahrzeuge der Marke Kubota auf den Rasenflächen hinter dem Rathaus im Praxisbetrieb zeigte. Die Firma Schenkel ist der für Wallhausen zuständige Gebietsrepräsentant der Marke Kubota, die sich auf die Herstellung von Kommunalfahrzeugen spezialisiert hat. Bürgermeister Peter Dietz und Bauhofleiter Martin Jakob waren beim Besuch einer Fachmesse auf die Marke Kubota aufmerksam geworden. Die vorgestellten selbstfahrenden Mähfahrzeuge ermöglichen einen rationellen Ein-Mann-Betrieb, bei dem das Mähgut über eine Hebevorrichtung aus einem groß dimensionierten Auffangkorb direkt auf einen Anhänger verladen werden kann.

Dieses neue Mähfahrzeug, dessen Anschaffung auch von den Mitgliedern des Gemeinderates beschlossen wurde, macht die rationelle Pflege großer Rasenflächen durch den Bauhof möglich, die bisher durch externe Personen erledigt wurde und einen höheren Kostenbetrag im viersteiligen Bereich verursachte. Die Kosten für das rund 30.000 Euro teure Fahrzeug, das im Winter mit einer Fahrerkabine und Schneeschaufel nachgerüstet und im Schneeräumdienst eingesetzt wird, werden sich durch die Einsparung externer Arbeitskräfte mittelfristig amortisieren.
Von den Grünanlagen hinter dem Rathaus war es für die Mitglieder des Gemeinderates und die anwesenden Sitzungsbesucher nur ein Katzensprung ins ehemalige Feuerwehrmagazin, wo man den Stand der Umbauarbeiten in ein Jugendhaus unter fachkundiger Führung von Architekt Gerd Stirn begutachtete. Im Inneren sind die Räume bereits wärmeisoliert, und über eine stählerne Wendeltreppe gelangt man von der ehemaligen Fahrzeughalle ins Untergeschoss, wo sich neben einem Gruppenraum das künftige Büro von Jugendreferent Ulrich Kriehn befindet. In diesem Bereich wurde auch eine behindertengerechte Toilette eingebaut. In der ehemaligen Fahrzeughalle, die für Action mit Spielen wie z. B. Tischtennis und Kicker genutzt werden kann, werden noch abgehängte Decken eingezogen. Anstelle der Fahrzeugtore sorgen jetzt großflächige Holzfenster, die zum Nulltarif beim Abbruch eines Firmengebäudes ausgebaut werden konnten, für einen hellen, großzügigen Raum. Im Eingangsbereich zum Kirchplatz hin galt es, die künftige Gestaltung festzulegen. Architekt Stirn schlug die Schaffung einer ebenen Fläche vor. Hier können mittels Felsblöcken Sitzgelegenheiten im Freien geschaffen werden, und auch ein Fahrradabstellplatz ist eingeplant. Über die mögliche Anbringung eines Vordaches, das als Windfang und Überdachung des Fahrradabstellplatzes dienen soll, und mit dem auch eine architektonische Aufwertung des blockhaften Jugendhauses und ein gestalterischer Abschluss des Kirchplatzes einhergehen soll, wird man sich noch nach der Fertigstellung der Außenanlagen unterhalten.

Nachdem die Baugebiete Sandäcker I - III nahezu fertig gestellt sind, ist noch die Neugestaltung des Einmündungsbereichs der Schulstraße in den Kirchenweg mit der Zufahrt in die Baugebiete am Kulturhaus vorbei zu regeln. Zu diesem Zweck erläuterte Herr Andreas Ruis vom Planungsbüro wave aus Crailsheim die Planungsalternativen. Es ging dabei vor allem um die Frage, ob eine Abbiegemöglichkeit von der Schulstraße nach links in den Kirchenweg geschaffen werden soll. Die endgültige Verkehrsführung wird von Herrn Ruis noch mit der Straßenverkehrsbehörde abgestimmt mit dem Ziel, die Maßnahme baldmöglichst auszuschreiben.

Die Einweihung des neuen Feuerwehrmagazins Am Alten Flugplatz rückt näher, und auch die einzelnen Feuerwehrabteilungen sind bereits in das Magazin eingezogen. Um die Nutzung dieser öffentlichen Einrichtung zu regeln beschloss der Gemeinderat eine Benutzungsordnung. Es besteht die Möglichkeit, den Unterrichtsraum im 1. Stock auch für private Feiern zu nutzen, falls der Raum zu diesem Zeitpunkt nicht durch die Feuerwehr benötigt wird. Die Miete wird analog zu den Regelungen für den Blauen Saal im Kulturhaus berechnet, wobei Terminanfragen an das Rathaus Wallhausen zu richten sind.

Auch der Jugendraum in Michelbach/Lücke wird bald fertiggestellt sein. Neben der betreuten Jugendarbeit durch Jugendreferent Ulrich Kriehn für die unter 18-Jährigen mit festen Öffnungszeiten und der Anwesenheit des Jugendreferenten wird es auch für die Nutzer des bisherigen Jugendraumes, die größtenteils bereits 18 und älter sind, die Möglichkeit zur Nutzung des Raumes geben. Die genauen Nutzungszeiten für diese Gruppe werden noch im Gespräch mit dem Jugendreferenten festgelegt, wobei ein Verantwortlicher der Gemeinde gegenüber für die Einhaltung von Grundregeln wie dem Rauchverbot im Jugendraum zuständig sein wird.

Nach Abschluss auch des nichtöffentlichen Teils der Sitzung, in dem u. a. Bau- und Grundstücksangelegenheiten bespro- chen wurden, begab man sich noch zur Firma Eico-Quelle in Wallhausen, wo man von Firmenchef Wilhelm Einsiedel zu einer Betriebsführung erwartet wurde. Besonders beeindruckend waren die modernen Abfüllanlagen und das riesige Getränkelager, das an heißen Tagen bedarfsorientiert just in Time aufgefüllt und genauso schnell durch die acht Getränkelastzüge der Firma Eico auch wieder geleert wird.

Zum Abschluss der Führung konnte man sich vom guten Geschmack der Eico-Getränkepalette selbst überzeugen, und Bürgermeister Peter Dietz nutzte die Gelegenheit, sich bei Wilhelm Einsiedei mit einem Buch über Hohenloher Bräuche aus der Feder von Schulleiter i. R. und Heimatforscher Otto Ströbel für die Betriebsführung zu bedanken.

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