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Bienen, Hornissen und Wespen
Kategorie: Landratsamt
 

 

 

 

 

Egal, wann der Sommer sich so richtig nach Sommer anfühlt. Zu Kuchen oder Eis bei Sonnenschein im Freien gesellen sich schnell kleine Gäste: In Anwesenheit von Bienen, Wespen und Hornissen sollte man auf jeden Fall Ruhe bewahren und keine hektischen Bewegungen machen.

 

 

 

Wespen, Hornissen und Bienen werden meistens über einen Kamm geschoren, dabei gibt es wesentliche Unterschiede zwischen den Tierarten. Wespen haben eine ähnliche Größe wie Bienen, sie sind etwa 9-14 mm groß. Die in Deutschland verbreitete Carnica-Biene ist braun-schwarz gestreift, dagegen sind Wespen und Hornissen gelb-schwarz gestreift. Hornissen sind mit bis zu 30 mm Körpergröße wesentlich größer.

Eines haben jedoch alle drei Insekten gemein, das „Verscheuchen“ der Brummer durch schnelle Bewegungen der Hände und Arme macht sie aggressiv und dann können sie auch mal zustechen.

Während Bienen sterben, nachdem sie einen Menschen gestochen haben, da ihr Stachel mit einem Widerhaken ausgestattet ist, der dafür sorgt, dass dieser in der menschlichen Haut stecken bleibt, überstehen Hornissen und Wespen einen Stich in menschliche Haut ohne Folgen.

Wird der Stich rot und tritt ein Juckreiz auf oder sogar eine kleine Schwellung, heißt das noch nicht, dass man allergisch auf den Stich reagiert. Meistens klingen die Symptome innerhalb von 24 Stunden wieder ab. Erst wenn weitere Symptome, wie z. B. Juckreiz am ganzen Körper, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen oder Atemnot auftreten, kann es lebensbedrohlich sein.

Ein allergischer Schock kann den gesamten Organismus betreffen und unterschiedlich schwer verlaufen. Wenn schwere allergische Reaktionen innerhalb von Minuten auftreten, ist besondere Vorsicht geboten. Da die Gefahr eines Herz-Kreislauf-Stillstandes besteht, muss in diesem Fall sofort gehandelt werden. Außerdem kann der Hals- und Rachenraum zuschwellen. In diesem Fall besteht akute Erstickungsgefahr.

Treten deutliche Symptome auf, müssen Betroffene und Begleitpersonen sofort handeln. Wichtig sind vor allem folgende Schritte:

·         Stachel suchen und entfernen.



·         Wurde der Betroffene bereits wegen einer Bienen- oder Wespenstichallergie behandelt, sollte er umgehend die verschriebenen Medikamente aus dem Notfall-Set einnehmen. Die Medikamente müssen, bei einer bestehenden Insektengiftallergie, in den Sommermonaten immer mitgeführt werden.



·         Notarzt alarmieren, falls in den ersten 15 Minuten Insektengiftallergie-Symptome auftreten.



·         Atemwege freihalten: Bei Atembeschwerden den Betroffenen in eine sitzende Position bringen und enge Kleidungsstücke lockern.



·         Schocklage bei Anzeichen für einen Kreislaufschock (auf dem Rücken liegend, Beine hoch).

·         Stabile Seitenlage bei Bewusstlosigkeit.

·         Als letzte Maßnahme, falls keine Lebenszeichen mehr vorhanden sind, Wiederbelebungsmaßnahmen.

 

 

 

Was tun, wenn ein Bienen-, Hornissen- oder Wespennest entfernt werden soll?

Wenn man ein Bienen-, Hornissen- oder Wespennest entfernen möchte, sollte man sich erst einmal über die erlaubten Maßnahmen und die anfallenden Kosten informieren.

Laut § 44 Abs. 1 des Bundesnaturschutzgesetzes dürfen Wespen, Hornissen und Bienen, ohne triftigen Grund wie zum Beispiel, wenn ein Allergiker in der Familie ist, nicht entfernt werden. Deswegen sollte man im Sinne des Naturschutzes abwägen, ob es wirklich notwendig ist ein Nest beseitigen zu lassen.

Grundsätzlich gilt: Nur ein Experte darf entscheiden, ob ein Wespen-, Hornissen- oder Bienennest entfernt werden darf. Am besten wendet man sich an die zuständige Stadtverwaltung. Kammerjäger sind ebenfalls für so etwas zuständig.

 

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.lrasha.de/fileadmin/Dateien/Dateien/Formulare_A_-_Z/Umwelt_-_Wasserwirtschaft/Umgang_mit_Wespen_und_Hornissen.pdf

 

 

Gemeinde Wallhausen • Seestraße 2 • 74599 Wallhausen
Tel. 07955/9381-0 • Fax 07955/9381-26 • eMail rathaus@gemeinde-wallhausen.de